Programm

Programm

Boxitos

Datum: 30. Januar
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Guggenheim

Bei den Mitglieder-Innen der Projektband Boxitos handelt es sich um ehemalige und aktuelle Lehrlinge der Eingliederungsstätte Baselland ESB im Alter von 17 – 20 Jahren.

Die Kernidee der Boxitos ist es, den teilnehmenden Jugendlichen gemeinsames Musizieren zu ermöglichen, Freude und Spass an der Musik zu erleben und im Zusammenspiel Konzentration, Koordination und Kommunikation zu verbessern.

Ausgehend von Rhythmus- und Percussiontraining, Jamsessions, Gesprächen und Brainstorming wird während den wöchentlichen Proben gemeinsam an der Entwicklung eigener Grooves und Songs gearbeitet. Neben Bass, Gitarre und Tasteninstrumente wird auf Trommeln und vielen Klang-und Rhythmusinstrumente aus aller Welt musiziert.

Gecoacht wird die Band von den Musikern Andreas Gerber, Pete Stöcklin und Sebastian Scheippers. Vera Jochum – Mitglied der Geschäftsleitung ESB – begleitet das Projekt auf allen Ebenen.

Troller & Sartorius

Datum: 30.Januar
Zeit: 21.15 Uhr
Ort: Kulturscheune

Julian Sartorius und Manuel Troller arbeiten seit 2009 in den verschiedensten musikalischen Kontexten zusammen. Sie spielten bei Sophie Hunger und wirkten an ihrem Album „1983“ mit, haben beide mit dem englischen Sänger Merz und dem Schriftsteller Michael Fehr gearbeitet und spielen mit den verschiedensten Musikern frei improvisierte Musik. Seit

2014 treten sie als Duo in Erscheinung.

Was die beiden Musiker verbindet, ist eine Lust am Experiment: Beide loten sie die Möglichkeiten ihrer jeweiligen Instrumente aus – Troller, der unter anderem einen Drittel von Schnellertollermeier ausmacht, auf der Gitarre; Sartorius, der mitunter 2014 für den Schweizer Musikpreis nominiert war, am Schlagzeug.

Marcelo Nisinman Trio

Datum: 31.Januar
Zeit: 17.00 öffentliche Probe/ 21.15 Konzert
Ort: Kulturscheune

Marcelo NISINMAN wurde 1970 in Buenos Aires geboren. Er studierte Bandoneon bei Julio Pane und Komposition bei Guillermo Graetzer in Buenos Aires Aries und Detlev Müller-Siemens in Basel.
Nisinman ist ein gefragter Solist und Komponist, der mit Orchestern und auf Festivals auf der ganzen Welt spielt. Er trat unter anderen mit Martha Argerich und Gidon Kremer auf. Als Solist mit der WDR Big Band unter Vince Mendoza, dem Arpeggione Chamber Orchestra, dem Orchestre National des Pays de La Loire unter der Leitung von John Axelrod und dem Belgrad Philharmonic Orchestra.

Im Jahr 2018 präsentierte er sein neues Ensemble FRANZ in Buenos Aires (Daniel Falasca, Mariano Rey, Pablo Agri, Marcelo Nisinman und Cristian Zarate) sowie zwei Orchester-Weltpremieren von Chens Tango 1 und 4 für Vogler zusammen mit dem Argentine National Symphony Orchestra von Mariano Chiacchiarini.

Line Up:
Marcelo Nisinman: Bandoneon,
Wilfried Holzenkamp: b, Alberto Mesirca: g

Tuomas A. Turunen

Datum: 31.1.2020
Zeit: 19.30
Ort: Klavierwerkstatt

Tuomas A. Turunen ist durch seine spielbestimmende Rolle im derzeit zu Europas erfolgreichsten Piano Trios zählenden Emil Brandqvist Trio in den Fokus vieler Jazzliebhaber gerückt. Im Herbst 2017 zog sich der derzeit in Südfrankreich lebende Finne in das berühmte ARTE SUONO Studio zurück, um ein Solo Album aufzunehmen, dass ohne Zweifel seine bislang persönlichsten Einspielungen enthält.. Dabei lässt Tuomas A.Turunen durchaus die Frage zu, ob das nun mehr Jazz, Klassik oder ein Crossover vieler Stile ist, die sein musikalisches Werk prägen. Eines ist sicher: er macht Musik, die berührt, mal in fast klassischem Gewand wie in „Preludi“, dann wieder in jazzigem Tonkleid, wenn er die rasanten Jahre seiner musikalischen Entwicklung in „The Years“ Revue passieren lässt.

Lukas Rickli, Solo V

Datum: 31.1.2020
Zeit: 23.00
Ort: Hebdi/Ziegelhof

Hört man, was man weiß? Wie, wenn dies suspendiert wird? Auf eine Entdeckungsreise ins Auditive geschickt, erscheint hier zuerst fast nichts. Aber hat sich das Ohr an das Zwischenreich des Pianissimo gewöhnt, werden Füllen von Klangfarben sichtbar, in deren raumenthobene Aura sich unverhofft auch das Alltagsgeräusch einlagert – dann überraschende Erscheinungen kurzer Tonformen, die ins Fließen stehengebliebener Zeit wie Offenbarungen des Ohres selbst eintreten, ohne dass man ihre am Instrumenten-Ding verifizierbare Abstammung erraten möchte: Ist der Ton doch das eigentlich Unwahrscheinliche dessen, was im stehenden Klang als so manches webt und schafft, was als ferner Heerzug von Konstellationen unten, in der Ebene des Ständigen sich ereignislos vollzieht. Rainer Schmusch

VEIN

Datum: 1.2.2020
Zeit: 17.00
Ort: Klavierwerkstatt

Seit mehr als einem Jahrzehnt gilt das Schweizer Trio VEIN als eines der führenden Klaviertrios Europas. Es bestritt Tourneen in über 40 Ländern, von Kolumbien bis Russland, von Portugal bis Norwegen, von Italien bis Japan, und wurde von Ulrich Olshausen (Frankfurter Allgemeine Zeitung) auch schon als ein „Trio von nahezu abgehobener Sonderklasse“ bezeichnet, In letzter Zeit beschritt VEIN neue Wege, in dem es sein kammermusikalisches und flexibles Trio-Spiel durch grössere Formationen erweiterte.

Line Up:
Michael Arbenz: p,
Thomas Lähns: b, Florian Arbenz: dr

Peter Schärli Peace Now

Datum: 1.2.2020
Zeit: 19.30
Ort: Kulturscheune

Schwarz/Weiss, Gut/Böse, Richtig/Falsch, Rechts/Links: Das binäre Denken bringt uns nicht weiter. Wir müssen wieder lernen, ternär zu denken. Es braucht das Vielleicht, den Zweifel, die Verletzlichkeit. Die Musik von Bandleader Peter Schärli wiederspiegelt seine Eindrücke von heilen und unheilen Welten, seiner Haltung dem Menschen, der Gesellschaft und dem Leben gegenüber.

Musik kann die Welt verändern, man muss ihr nur zuhören. Peace Now!

Line up:
Silke Eberhard: as
Jean-Jacques Pedretti: tb
Peter Schärli: tp
Christian Weber: b
Norbert Pfammatter: dr

Duo Vardan Hovanissian – Emre Gültekin

Datum: 1.2.2020
Zeit: 21.15
Ort: Kulturscheune

Vardan Hovanissian & Emre Gültekin symbolisieren die Versöhnung zweier Völker mit vibrierender Musikkultur. Die Klänge welche sie mit der armenischen Duduk und der türkischen Saz erschaffen sind melancholisch aber auch voller Hoffnung.

Ihre Musik ist eine Erkundung der Gemeinsamkeiten zwischen der türkischen und der armenischen Traditionen. Sie erweitern den Umfang Ihrer Musik durch Einflüsse des musikalischen Erbes dieser umkämpften Region aus Georgien, Iran und den kurdischen Gebieten.

Als dritter Musiker ist der ebenfalls aus Armenien stammende Gor Ghalmukhyan an verschiedenen Rahmentrommeln mit dabei.

Line up:
Vardan Hovanissian: duduk
Emre Gültekin: saz/voc, Gor Ghalmukhyan: perc

Duo Aeby/Michel

Datum: 1.2.2020
Zeit: 23.00
Ort: Katholische Kirche Liestal

Kirchenorgel und Trompete.

Eine Formation, welche man aus der klassischen Musik mit reichem Repertoire gut kennt. Im Jazz ist diese Instrumentierung aber sehr untypisch, weshalb dieses aussergewöhnliche

Aufeinandertreffen zweier Jazzmusiker ein sehr spezielles Ereignis darstellt. Dazu kommt die Kirche als Konzertort. Ein magischer Ort, inspirierend, reich an Geschichte und

Emotionen mit einer ganz speziellen, eigenen Akustik. Ein Raum, welcher es den beiden Freiburger Musikern erlaubt, ihre Ideen zu entwickeln, den Tönen und Klängen Zeit zu lassen, und ihr speziell für diese Formation gestaltetes Repertoire immer wieder neu zu spielen.

Line up:
Stefan Aeby: org, Matthieu Michel: tp

Anna Gosteli

Datum: 2.2.2020
Zeit: 14.00, Kasse/ Einlass ab 13.15
Ort: Klavierwerkstatt

Spez. Preise: Bis Alter 20J. / Fr. 5.-

Familie (2Erw., 2Kinder) Fr. 50.-

Kinderprogramm

Die von Anna Gosteli kreierte und selbst gestrickte Handpuppe „Schnuu“ sollte eigentlich als bester Freund von Katze, Biber, Drache und Co. durch die verspielten, jazzig-popigen Lieder führen. Nur leider hat er seine Stimme verloren! Nun übernimmt seine Assistentin „Sautrelle“ (Anna Gosteli) diese Aufgabe. Da sie aber immer alles durcheinander bringt und ausserdem alleine nicht musizieren will, hat sie eine eigene Assistentin: die Gitarristin „Mirabelle“ (Martina Stutz).

Line up:
Anna Gosteli: voc, Martina Stutz: g

Sarah Chaksad Songlines

Datum: 2.2.2020
Zeit: 17.00
Ort: Kulturscheune

Neben den vielen spannenden und aufregenden Gruppen und Orchester, welche die in Basel lebende Saxophonistin Sarah Chaksad leitet, versammelt Sie für Ihr neues Septett zwei Musikerinnen und vier Musiker um sich, welche allesamt herausragende und auf internationalen Bühnen bekannte Persönlichkeiten sind.

Sarah Chaksad schreibt powervolle und gleichzeitig gefühlsbetonte Musik. Hier, wo die Individualität eine wesentlich grössere Rolle spielt und ausgeprägter zur Geltung kommt als im Orchester, in den Verwandlungen, die ihre Stücke durch diese prägenden Persönlichkeiten erfahren, bekommt Sarah Chaksads Musik Flügel: rhythmisch, melodiös und in ihren überraschenden Wendungen und Kombinationen.

Sarah Chaksad: as, ss, comp
Hildegunn Øiseth: tp, goat horn
Lisette Spinnler: voc
Pepe Auer: bcl
Malcolm Braff: p
Marc Mezgolits: bg, Gregor Hilbe: dr